...für 12 Monate! In diesen 12 Monaten werde ich an einer Schule in Südafrika als Assitant Teacher arbeiten. Genauer gesagt, in der Imhoff School in Kommetjie (Cape Town).
Dienstag, 1. Dezember 2009
Cape Point, Longstreet, Waterfront, Strandtag, Schlittschuh laufen, Geburtstagsfeier,
Weiterhin gibt es über 250 Vogelarten, vom Strauß bis hin zum winzigen Sonnenvogel. Auch besteht die Möglichkeit, dass man Karakals, Chacma-Affen, viele Arten von Böcken und andere Säugetiere sichten wird." Quelle: http://www.suedafrika-reise.net/westkap/attraktionen/cape-point.htm )
Sie ist sehr touristisch, aber abends zur Dämmerung und schönen Wetter definitiv einen Besuch wert.
Donnerstag, 19. November 2009
Montag, 16. November 2009
Dienstag, 10. November 2009
Kurze Zusammenfassung der letzten 10 Tage
Am 1.November war dann wie gesagt der Nordhoek Fair und Phil und ich haben fleißig an den Ständen der Imhoff School ausgeholfen, hatten aber noch genug Freizeit, so dass wir über den Markt schlendern konnten. Das hab ich sehr genossen, denn es gab viele handwerkliche Stände mit selbstgemachtem Schmuck, Handtaschen, Keramik, usw. und natürlich auch ein paar Klamotten- und Essstände. Zudem hatte ich viele interessante Gespräche und habe ein weiteres mal festgestellt, dass es hier viele Leute gibt die irgendwie in Verbindugn zu Deutschland stehen und das die meisten Leute hier sehr offen und freundlich sind und man schnell in ein Gespräch kommt. Daher hatte ich sowohl mit Eltern der Schule, wie auch mit Leuten an den Ständen nette Gespräche.
Montag, Dienstag ist dann nichts neues in der Schule gewesen, jedoch war ich dann von Mittwoch bis Freitag mit der 3.Klasse auf Klassenfahrt in der Nähe von Wellington auf einer Farm (3 Std Zugfahrt von Fish Hoek nach Wellington mit Umstieg in Cape Town, vorbeigefahren sind wir auch ganz nah an einigen Townships). Dort haben wir an einer Lehmhütte mitgebaut, die Tiere gefüttert, Fetakäse und Butter hergestellt, zwei Nachtwanderungen gemacht und vieles mehr. Ich habe diese 2 1/2 Tage sehr genossen, auch wenn es teilweise sehr anstrengend war, aber glücklicherweise musste ich für nichts die Verantwortung übernehmen.
Samstagnachmittag war dann ein kleiner Reinfall, Phil und ich wollten zur deutschen Schule nach Cape Town, da dort deren "Oktoberfest" war. Jedoch haben wir uns irgendwie verfahren und den Weg nicht gefunden, so dass wir nach einiger Zeit verzweifelt wieder zurück gefahren sind, denn niemand konnte uns den Weg erkläre. Sonntag waren dann Phil und ich in nem Shopping Center in Cape Town ein paar Klamotten kaufen.
Joa und gestern und heute war wieder ganz normaler Schulalltag.
Achso, das Wetter ist leider wieder schlechter geworden, so dass es das komplette Wochenende über geregnet hat (weswegen wir uns am Samstag dann auch nicht Cape Town angeschaut haben, die Long Street habe ich jetzt trotzdem schonmal gesehen).
Das wars dann erstmal wieder von mir.
Schick euch liebe Grüße aus Fish Hoek
Samstag, 31. Oktober 2009
Wochenende...
Montag, 26. Oktober 2009
Freitag, 23. Oktober 2009
"Stundenplan"
Inzwischen bin ich schon in ein paar mehr Klassen in der Schule am assistieren.
Der 7.Klasse helfe ich z.B. Montags und Freitags zeitweise bei ihrem Mosaicprojekt; helfe Montags aber auch noch der Eurythmielehrerin in der 3.Klasse, da sie große Schwierigkeiten mit dieser Klasse hat. Dienstagmorgens helfe ich von 9:30 bis 10 Uhr der 2.Klasse beim Lesen üben und um 11 Uhr der 1.Klasse beim Stricken; Mittwochs von 10:30 bis 12 Uhr helfe ich auch in der 2.Klasse aber diesmal beim Basteln und bei Handarbeiten. Werde nächsten Mittwoch z.B. Fenstersterne basteln und anschließend aus Märchenwolle Feen und Fabelwesen. Nachmittags helfe ich dann wie gehabt der 3.Klasse beim Häkeln. Und die restliche Zeit wo ich keine spezielle Aufgabe habe, bin ich in der 3.Klasse und helfe dort so gut ich kann.
Die Mädchen mögen mich anscheinend sehr, es gab schon die ersten Diskussionen um den Sitzplatz neben mir.
Wetter
Nun zum Wetter, inzwischen ist es tagsüber meist sehr warm, zumindest solange man sich in der Sonne aufhält und wenn ich nicht die Woche über krank gewesen wäre, hätte ich sicher wie Phil das Meer genossen. Doch da ich von Montag bis Heute alles von zunächst einem kratzen im Hals, über Husten bis hin zum krassen Schnupfen und Kofschmerzen, diese Woche alles nacheinander durchmachen durfte, habe ich darauf verzichtet, sowie auf den 2 Tage Schule. Doch inzwischen gehts mir wieder besser, Gott sei dank.
Nachts wirds jedoch immer noch recht kühl und in unsere Wohnung ist es durchgehend kühl, so dass ich weiterhin mit dicken Strümpfen und Hausschuhen rumlaufe und trotzdem kalte Füße habe. (Ich muss sagen gescheit isolierte Häuser und eine Heizung sind schon was gutes, das gibts hier beides nicht).
Wochenende/ Freizeit
Mein Wochenende und meine Freizeit ist sehr unterschiedlich, doch momentan noch nicht so abwechslungsreich. Doch das wird sich sicher bald ändern.
Letzten Freitag waren Phil, Michael (schwedischer Pratikant an der Imhoff) und ich im Red Hering, dass ist eine Bar in Nordhoek, einem Nachbarort von Fish Hoek. Das wird wahrscheinlich jetzt zu unserer Stammkneipe, oder einer unseres Stammkneipen werden, denn sie hat uns sehr gut gefallen und die Jugend/ Studenten hier aus der Gegend treffen sich dort.
Morgen Vormittag werde ich an einem Origami-Workshop teilnehmen und anschließend werden Phil und ich nach Nordhoek fahren um uns der Aktion 350 anzuschließen ( http://www.350.org/de ) und sonst mal schauen was uns das Wochenende noch so bringt.
Werden sicher nach und nach die Gegend erkunden, aber das wohl eher etwas gemächlicher angehen, zum Glück ist dafür auch noch genug Zeit.
So ich werde dann jetzt mal mit meinen Bericht aufhören und mich noch ein wenig meiner englischen Bettlektüre widmen. Werd aber sicher die nächsten Tage nochmal mehr schreiben.
Donnerstag, 22. Oktober 2009
Sonntag, 11. Oktober 2009
So nun ist meine erste Schulwoche vergangen und ich habe sie bestens überstanden, wobei überstanden nicht wirklich passt, denn die Woche war sehr schön und interessant, aber nicht wirklich anstrengend.. Aber diese Woche hatte ich auch noch nicht so viel zu tun, denn ich bin noch eher Zuschauer und assistiere nur Zeitweise. Aber es ist trotzdem sehr spannend und macht mir viel Spaß.
Momentan bin ich in der 3.Klasse und folge deren Unterricht und helfe wo ich helfen kann. Ihr fragt euch jetzt sicher was ich so alles mache, ich gehe durch die Reihen, wenn die Kinder lesen, schreiben oder rechnen üben, kontrolliere alles und helfe wenn jemand Probleme mit irgendwas hat. Und Mittwochnachmittag z.B. als die 3.Klasse Handarbeiten hatte, konnte ich sehr gut helfen, denn sie fangen jetzt an häkeln zu lernen und ich als „Ex-Waldi“ kann natürlich häkeln und konnte somit helfen. Das hat mir viel Spaß gemacht, aber ich muss sagen, ich hätte nicht gedacht dass es so schwer ist, das denen zu erklären. Für mich ist häkeln total einfach, aber die haben das noch nie vorher gemacht und es ist echt schwer auf Englisch einem Kind zu erklären wie es die Hände halten soll, was es dann machen soll usw...
Ein weiteres Highlight ist der Afrikaans-Unterricht, denn die meisten Kinder auf dieser Schule können kein oder kaum Afrikaans und somit ist es gerade in den unteren Klassen interessant im Unterricht dabei zu sitzen, denn so kann man selber ein paar Worte lernen. Ich kann auch schon stolz behaupten, dass ich schon ein paar Worte gelernt habe. Aber ich muss zugeben ein paar Worte Afrikaans zu lernen ist nicht so schwer, da es viele Wort gibt, die dem Englischen oder Deutschen ähneln.
Auch wenn ich ein bisschen was die Woche über machen und helfen konnte, sitze ich noch recht viel herum und beobachte nur. Aber ich denke,, hoffe und gehe aber auch davon aus, dass sich das noch ändern wird. Phil und ich sind nun mal die ersten Volunteers an dieser Schule und die Lehrer müssen sich noch daran gewöhnen, dass sie nun Hilfe haben und diese auch in Anspruch nehmen können.
Ich freue mich jedenfalls weiterhin auf das Jahr und meine Arbeit an der Schule, denn ich habe die 3.Klasse jetzt schon in mein Herz geschlossen und ein paar Mädchen anscheinend auch schon mich und die wollen unbedingt, dass ich im November mit auf Klassenfahrt komme.
Aber auch die Lehrer sind sehr nett und sehr interessante Personen, und Phil und ich wurden sehr herzlich aufgenommen.
Auf das Gelände und das Schulgebäude bzw die Klassenhäuschen, werde ich ein ander Mal drauf eingehen, wenn ich dann endlich die Möglichkeit habe Fotos hochzulanden.
Fragen...
Kulturschock?
Anfangen werde ich mit Frage, ob ich einen Kulturschock oder ähnliches erlebt hab, das kann ich direkt mal verneinen. Südafrika ist nicht wie viele sich afrikanische Länder vorstellen, haufenweise Wellblechhütten, schlecht ausgebaute Straßen, kaum Autos, immer Sommer, die Leute laufen in traditionellen Trachten herum, usw.
Natürlich ist es jetzt auch nicht so als wenn hier alles wie in Deutschland ist, aber hier ist vieles sehr europäisch und die weiße Bevölkerung hier hat ja auch eine europäische Vergangenheit., aber es ist wiederum auch nicht so, dass hier alles europäisch ist. Hier gibt es schon viele Townships, arme Leute, schlechte Straßen und im Sommer ist es sehr warm usw.
Aber ist hier ist halt beides vertreten: das europäische und das afrikanische. Hier treffen so viele verschiedene Menschen und Kulturen aufeinander, dass Südafrika nicht umsonst Regenbogennation genannt wird. Und ich freue mich auf die vielen verschiedenen Menschen die ich während des Jahres kennen lernen werde. Auf all die Dinge die diese Leute mir erzählen werden und auf die Dinge die ich hier (kennen)lernen werde, denn lernen werde ich hier sicher sehr viel.
Ein Jahr?
Es ist irgendwie komisch, am Anfang als ich mich zu diesem Freiwillingendienst entschieden habe, hatte ich Angst das ein Jahr zu lang werden würde, aber jetzt wo ich seit drei Wochen hier bin, ist es eher so, dass ich Angst habe, dass das Jahr zu schnell umgeht und ich nicht genügend Zeit finde all das Land und die Leute richtig kennen zu lernen. Schon komisch, dass ich auf einmal so denke, aber ich denke es ist ein sehr positives Zeichen. Aber ich weiß natürlich auch, dass andere Zeiten kommen werden, wo ich mir wünsche dass sie schnell vorbei gehen.Und natürlich vermisse ich meine Freunde und meine Familie schon ein wenig, aber noch hält sich das in Grenzen.
Zwischenmenschliches
Nun will ich nochmal auf meine „Gastfamilie“ und meinen Mitbewohner Phil zu sprechen zu kommen, denn zu denen wurde ich auch viel befragt.
Mit Phil verstehe ich immer noch sehr gut, er ist ein angenehmer Mitbewohner und guter Gesprächspartner, wir haben häufig Diskussionen über Gott und die Welt und sind dabei häufig verschiedener Meinung, aber das macht es umso interessanter.
Was meine Gastfamilie angeht, kann man in diesem Fall nicht wirklich von Gastfamilie sagen, denn Phil und Ich sind Tagsüber meist unter uns. Abends sitzen wir jedoch alle zusammen und haben gute Gespräche, spielen mit den Kindern, trinken Tee zusammen, usw.
Ich bin immer noch froh bei Ihnen im Haus wohnen zu dürfen. Sie sind wirklich sehr sehr nett und beide auch noch recht jung und wir kommen beide super mit Ihnen klar. Es macht echt viel Spaß sich mit Ihnen zu unterhalten und die Gespräche handeln von allem möglichen.
Samstag, 26. September 2009
Erste Eindrücke
Angekommen bei den Meyers werden wir freundlich von Mark, Janine, Mickey, Adolph und Magnus begrüßt. Mickey ist meine 7jährige Gastschwester und sie war zunächst sehr schüchtern, sie hat auch einen kleineren 3jährigen Bruder Alex oder AJ, der aber schon im Bett war. Adolph und Magnus sind die beiden süßen Hunde der Meyers.
Nach der Begrüßung ging’s dann in unser „neues Wohnreich“ und ich war von Anfang an begeistert.
Wir haben so eine Art Souterrain-Wohnung, mit einem Bad, meinem Zimmer und einem weiteren Zimmer, welches unsere Küche, unseren Esstisch und ein Sofa beinhaltet. Phil schläft draußen in einem sogenannten Wendyhaus. Ein Wendyhaus ist ein kleines Einzimmerholzhaus. Nachdem wir alles in Ruhe inspiziert hatten, ging's erstmal unter die Dusche die wir sehr herbei gesehnt hatten und uns beiden gut tat, nach dieser langen und anstrengend Reise. Insgesamt war ich 23 Stunden unterwegs (von meinem „alten Haus“ zu meinem „neuen Haus“).
Frisch geduscht ging es dann hoch zu den Meyers und wir aßen zusammen zu Abend und so zwischen 20 und 21 Uhr fielen dann Phil und ich müde von der Reise in unsere Betten. Ich bin dann auch direkt eingeschlafen und habe eine angenehme und gute Nacht gehabt.
Somit war Tag eins hinter uns gebracht.
First Days
Am Montag Morgen haben Phil und ich nachdem wir in Ruhe ausgeschlafen hatten erstmal gemütlich gefrühstückt. Anschließend haben wir uns dann auf den Weg in den Ort gemacht. Zu Fuß braucht man etwa eine halbe Stunde, um von unserem Haus zur Hauptstraße von Fish Hoek zu komme, denn unser Haus liegt am Rande von Fish Hoek an einem Berg gelegen, so dass wir zwar einen wunderschönen Ausblick haben, wir können auf der linken Seite den atlantischen Ozean sehen und auf der rechten atlantischen, aber der Rückweg ist etwas anstrengend, vor allem mit Einkaufstüten.
Nachmittags habe ich dann etwas mit Mickey und AJ gespielt, sie sind sehr süß und nach einer Weile waren sie auch nicht mehr schüchtern.
Dienstag verlief unser Tag ähnlich, nur waren wir diesmal in Sun Valley, dass ist ein Einkaufszentrum (Mall) hier, zudem man auch etwa eine halbe Stunde zu Fuß braucht. Ihr merkt schon ich bin hier viel am Laufen ;-)
Mittwoch waren wir ausnahmsweise nicht zu Fuß unterwegs. Rebecca hat uns mit ihren zwei Söhnen abgeholt und wir haben eine kleine Rundtour gemacht.
Zunächst waren wir kurz in „Masiphumelele“ (or Masi), einem Township 5-10min von Fish Hoek entfernt. Sie meinte es wär gut wenn wir bevor die Schule anfängt ein Township gesehen haben, da einige Schüler der Imhoff Waldorfschool aus Masi kommen. Womit wir auch beim nächsten Stop wären, der Imhoff Farm. Die Imhoff Waldorfschool steht nämlich auf einem Farmgelände, und arbeitet auch mit der Farm teilweise zusammen,
Jedenfalls war ich von der Schule begeistert, sie ist ein wahres Paradies für Kinder und sehr naturnah. Die Schule besteht nicht aus einem großen Gebäude, sondern jede Klasse ist in einem Holzhaus untergebracht, das gleiche gilt für den Kindergarten und die Spielgruppe und ich freue mich jetzt schon sehr auf meine Arbeit dort. Phil und ich werden wahrscheinlich in den Klassen 1-7 aushelfen, wo halt gerade unsere Hilfe gebraucht wird.
Aber auf die Schule und das Township werde ich sicher noch wann anders genauer drauf zu sprechen kommen.
Auf dem Farmgelände gibt es auch ein Restaurant und nachdem wir dort ein fantastisches Mittagessen hatten, sind wir zu Rebecca nach Hause gefahren und sie hat uns ihr Haus gezeigt und noch ein paar Töpfe mitgegeben. Anschließend sind wir wieder Heim und hatten einen entspannten Nachmittag zu Hause.
So und ähnlich verlaufen momentan noch alle meine Tage hier und bis die Schule anfängt wird sich da wahrscheinlich nicht so viel ändern, deswegen verzichte ich auf weitere Details und Ausführungen. Ich will ja niemanden langweilen.
Ich genieße jedenfalls meine noch sehr entspannte Zeit hier und bin von der Landschaft und meiner Umgebung begeistert, es ist einfach super schön und kein Foto kann das was ich sehe festhalten.
So das war's dann mal wieder erstmal von mir. Achso ihr fragt Euch sicher wie das Wetter ist. Momentan ist es ein bisschen wie bei uns im April. Es geht meist ein leichter bis starker Wind und zwischen drin ist es wolkig, aber wenn die Sonne scheint ist es in der Sonne angenehm warm. Leider ist es in unserer Wohnung auch ein wenig kühl, da die Häuser hier nicht isoliert sind. Das war aber nun wirklich genug von mir.
Mittwoch, 23. September 2009
Erste Nachricht aus Cape Town
Donnerstag, 17. September 2009
Montag, 14. September 2009
meine letzten Tage hier in Deutschland
Dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe,
Blüht jede Weisheit auch und jede Tugend
Zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.
Es muß das Herz bei jedem Lebensrufe
Bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
Um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
In andre, neue Bindungen zu geben.
Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.
An keinem wie an einer Heimat hängen,
Der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,
Er will uns Stuf' um Stufe heben, weiten.
Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
Und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen,
Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.
Uns neuen Räumen jung entgegen senden,
Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden...
Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!
Sonntag, 13. September 2009
Freitag, 4. September 2009
tag 6
Deswegen werde ich mich gleich auch nochmal ein wenig ausruhen...
Dienstag, 1. September 2009
Vorbereitungsseminar Tag 3
Da wir insgesamt an die 60 Teilnhemer sind, gehen wir nicht alle in die gleiche Einrichtung, sondern sind auf 5 Einrichtungen aufgeteilt.
Bei dieser Hospitation geht es vorallem darum mal eine Schule/einen Kindergarten aus der anderen Sicht bzw Position kennenzulernen. Doch nicht nur das, ein weiterer wichtiger Aspekt ist das Thema Antroposophie/Waldorf, denn nicht jeder Teilnehmer hatte mal Kontakt dazu.
Ich bin sehr gespannt auf das was ich heute erfahren und erlebe werde und wie ich meine Müdigkeit im Griff haben werde, denn aufgestanden bin ich heute um 5:30h und das ist für eine Langschläferin und Morgenmuffel wie mich viel zu früh. Aber da wir in der Jugendherberge Wewelsburg in Büren oder besser gesagt in Wewelsburg, einem kleinen Kaff welches zu Büren gehört (was wiederum in der Nähe von Paderborn ist) untergebracht sind, mussten wir früh aufstehen um pünktlich in Kassel sein zu können.
Gerade kann ich nebenbei den Sonnenaufgang beobachten, was ein unglaublicher Anblick ist.
Leider bin ich ein wenig erkältet, so dass ich mich jetzt nocheimal ein wenig ausruhen werde, damit ich dann heute abend fit sein kann und wir in meinen Geburtstag reinfeiern können.
Nun aber zu meinen ersten Eindrücken vom Seminar. Begonnen hat das Seminar am Sonnatg um eigentlich 17h, doch schafften es mehrere nicht pünktlich zu kommen, unter anderem ich mit 9 anderen da wir im falschen Bus saßen, aber da wir nicht die einzigen waren, war es dann sowieso nicht so schlimm. Als dann so um 18h alle eingetrudelt waren, gab es erstmal abendbrot und man lernte schon die ersten Menschen kennen. Relativ schnell stellte ich fest, dass die Welt doch sehr klein ist und einige die gleichen Leute kennen oder man in irgendeinerweise einen Bezug zu einer Person hat. Zudem sind auch einige Teilnehmer von meinem Orientierungsseminar dabei und Anke, die nach Ghana geht; Camilla, die in den Libanon geht sowie Mara, die es nach Kenia zieht, kannte ich schon. Und mit Phil der mit mir zusammen in der Imhoff Waldorfschool arbeiten wird, kannte ich schon von Telefonaten und Emails.
Was den Inhalt des Seminars angeht, so haben wir viele verschiedene Aspekte die heraus gearbeitet und erarbeitet werden, einige dieser sind die Anthroposophie, das Thema Kultur (sowohl die eignene wie auch die des Landes in das man gehen wird), der Aspekt Gesundheit, und viele andere mehr...
Das wars dann erstmal von mir, hoffe ich habe jetzt niemanden mit den ganzen Infos erschlagen, weiteres wird jedenfalls folgen...
Mittwoch, 5. August 2009
Weltwärts - Was ist das eigentlich?
weltwärts – Der neue entwicklungspolitische Freiwilligendienst
Viele junge Menschen haben Interesse an einer ehrenamtlichen Arbeit in Entwicklungsländern. Die Zahl entsprechender Anfragen an das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) überstieg in der Vergangenheit bei weitem das Angebot. Das BMZ hat daher den neuen, aus öffentlichen Mitteln geförderten Freiwilligendienst „weltwärts“ ins Leben gerufen.
Die Ziele von weltwärts
„Lernen durch tatkräftiges Helfen“ ist das Motto des Freiwilligendienstes. weltwärts soll das Engagement für die Eine Welt nachhaltig fördern und versteht sich als Lerndienst, der jungen Menschen einen interkulturellen Austausch in Entwicklungsländern ermöglicht. Durch die Arbeit mit den Projektpartnern vor Ort in den Entwicklungsländern sollen die Freiwilligen unter anderem lernen, globale Abhängigkeiten und Wechselwirkungen besser zu verstehen. Den Projektpartnern soll der Einsatz im Sinne der Hilfe zur Selbsthilfe zugute kommen.
weltwärts soll gegenseitige Verständigung, Achtung und Toleranz fördern: Gemeinsames Arbeiten und Lernen kennt weder Rassismus noch Ausgrenzung. Der neue Freiwilligendienst wird einen wichtigen Beitrag zur entwicklungspolitischen Informations- und Bildungsarbeit leisten und den Nachwuchs im entwicklungspolitischen Berufsfeld fördern.
Weitere Informationen dazu finden Sie in der weltwärts-Richtlinie hier.
Für wen ist weltwärts?
Mit weltwärts können junge Menschen im Alter von 18 bis 28 Jahren für 6 bis 24 Monate einen Freiwilligendienst in Entwicklungsländern leisten. Sie werden durch die Entsendeorganisationen intensiv auf ihren Einsatz vorbereitet und während der gesamten Zeit ihres Freiwillgendiestes begleitet. Die Arbeitsfelder der Freiwilligen umfassen das gesamte Themenspektrum der aktuellen Entwicklungszusammenarbeit.
Nähere Informationen dazu finden Sie hier.
Die Akteure bei weltwärts
weltwärts wird durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) finanziert und von einer Vielzahl von zivilgesellschaftlichen Entsendeorganisation im partnerschaftlichen Dialog mit den Projektpartnern vor Ort durchgeführt.
Nähere Informationen über die Entsendeorganisationen finden Sie hier.
(Quelle: http://www.weltwaerts.de/ueber_weltwaerts/idee_hintergrund.html)
Mein Arbeitsplatz
Die Einrichtung Imhoff Waldorfschool befindet sich auf einer privat gemieteten Farm der Kap-Halbinsel. Die Einrichtung wurde 1997 durch eine kleine Gruppe engagierter Eltern gegründet und umfasst heute zwei Spielgruppen für Kleinkinder, drei Kindergartengruppe und eine Schule mit den Klassen 1-7. Zur Zeit werden ca. 195 Kinder von 14 Pädagogen unterrichtet und betreut. Die Kinder stammen aus unterschiedlichen sozialen Schichten mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen. Die Einrichtung stützt sich noch heute stark auf die Initiative der Eltern. Ohne die Hilfe der Eltern könnte das Projekt nicht überleben.
Hier kommt ihr zur Homepage der Schule.













