Mittwoch, 5. August 2009

Weltwärts - Was ist das eigentlich?

weltwärts – Der neue entwicklungspolitische Freiwilligendienst

Viele junge Menschen haben Interesse an einer ehrenamtlichen Arbeit in Entwicklungsländern. Die Zahl entsprechender Anfragen an das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) überstieg in der Vergangenheit bei weitem das Angebot. Das BMZ hat daher den neuen, aus öffentlichen Mitteln geförderten Freiwilligendienst „weltwärts“ ins Leben gerufen.

Die Ziele von weltwärts

„Lernen durch tatkräftiges Helfen“ ist das Motto des Freiwilligendienstes. weltwärts soll das Engagement für die Eine Welt nachhaltig fördern und versteht sich als Lerndienst, der jungen Menschen einen interkulturellen Austausch in Entwicklungsländern ermöglicht. Durch die Arbeit mit den Projektpartnern vor Ort in den Entwicklungsländern sollen die Freiwilligen unter anderem lernen, globale Abhängigkeiten und Wechselwirkungen besser zu verstehen. Den Projektpartnern soll der Einsatz im Sinne der Hilfe zur Selbsthilfe zugute kommen.
weltwärts soll gegenseitige Verständigung, Achtung und Toleranz fördern: Gemeinsames Arbeiten und Lernen kennt weder Rassismus noch Ausgrenzung. Der neue Freiwilligendienst wird einen wichtigen Beitrag zur entwicklungspolitischen Informations- und Bildungsarbeit leisten und den Nachwuchs im entwicklungspolitischen Berufsfeld fördern.
Weitere Informationen dazu finden Sie in der weltwärts-Richtlinie hier.

Für wen ist weltwärts?

Mit weltwärts können junge Menschen im Alter von 18 bis 28 Jahren für 6 bis 24 Monate einen Freiwilligendienst in Entwicklungsländern leisten. Sie werden durch die Entsendeorganisationen intensiv auf ihren Einsatz vorbereitet und während der gesamten Zeit ihres Freiwillgendiestes begleitet. Die Arbeitsfelder der Freiwilligen umfassen das gesamte Themenspektrum der aktuellen Entwicklungszusammenarbeit.
Nähere Informationen dazu finden Sie hier.

Die Akteure bei weltwärts

weltwärts wird durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) finanziert und von einer Vielzahl von zivilgesellschaftlichen Entsendeorganisation im partnerschaftlichen Dialog mit den Projektpartnern vor Ort durchgeführt.
Nähere Informationen über die Entsendeorganisationen finden Sie hier.

(Quelle: http://www.weltwaerts.de/ueber_weltwaerts/idee_hintergrund.html)


Mein Arbeitsplatz




Die Einrichtung Imhoff Waldorfschool befindet sich auf einer privat gemieteten Farm der Kap-Halbinsel. Die Einrichtung wurde 1997 durch eine kleine Gruppe engagierter Eltern gegründet und umfasst heute zwei Spielgruppen für Kleinkinder, drei Kindergartengruppe und eine Schule mit den Klassen 1-7. Zur Zeit werden ca. 195 Kinder von 14 Pädagogen unterrichtet und betreut. Die Kinder stammen aus unterschiedlichen sozialen Schichten mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen. Die Einrichtung stützt sich noch heute stark auf die Initiative der Eltern. Ohne die Hilfe der Eltern könnte das Projekt nicht überleben.
Hier kommt ihr zur Homepage der Schule.

Willkommen auf meinem Blog

Jetzt wird es Ernst: nach bestandenem Abitur gehe oder besser gesagt fliege ich am 19.September für ein Jahr nach Südafrika. Ich werde dort einen entwickliungspolitischen Freiwilligendienst an der Imhoff Waldorfschool ableisten und freue mich total auf diese neue Herausforderung. Zwar mischt sich inzwischen auch etwas Aufregung dazu, aber noch überwiegt die Vorfreude, denn 365 Tage in einem fremden Land, mit einer fremden Kultur und dann auch noch mit einer Fremdsprache, das kann ja nur aufregend, spannend, interessant, lehrreich und zeitweise anstrengend werden. Daher zähle ich einerseits die Tage, weil ich es kaum erwarten kann, andererseits bin ich auch froh das noch ein wenig Zeit ist, denn es ist noch einiges zu organisieren und vorzubereiten. Werde Euch jedenfalls regelmässig über diesen Weg auf dem Laufenden halten.